Captain’s Log

Aus dem Blogpost Bingo wird das Captain’s Log. Es bleiben weiterhin Informationen und Inspirationen aus den relevanten Blogs über Social Marketing:

Eine Infografik, die auf den ersten Blick so ziemlich jeden Strategieberater im Bereich Social Marketing ins Schleudern bringen könnte, findet sich bei Noob – The Noob Guide to Online Marketing. Hier können Sie vergleichen, ob Ihre Berater an alles gedacht haben. Und Sie können sich fragen, ob Sie das wirklich alles alleine bewältigen wollen oder doch an der einen oder anderen Stelle professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten. Zum Beispiel bei der Frage, welche dieser Elemente sie in welcher Ausprägung für Ihr Unternehmen brauchen.

Daß das deutsche Top-Management Social Media nur marginal nutzt ist ja keine große Neuigkeit, auch wenn sie durch Studien immer wieder bestätigt wird. Ich möchte diese neue Statistik von Silicon nur zum Anlaß nehmen, nochmals darauf hinzuweisen, dassgerade dem Top-Management eine Führungsrolle in der Außendarstellung des Unternehmens zukommt, die es auch im Social Marketing dringend annehmen und ausüben muß.

Aber wo? Nach dem Motto “welches Schweinderl hätten’s denn gern?” entscheiden sich angeblich immer mehr für das mit dem Plus von Google. marketing-blog.biz zitiert hier die neueste Studie der BitCom, nach der Google+ sich langsam etablieren würde. Dagegen schreibt Michael Kroker von der Wirtschaftwoche, Google+ würde langsam aber stetig in die Bedeutungslosigkeit abdriften. Eine eigene – nicht repräsentative – Umfrage unter den Social Media Afficionados in meinem Umfeld ergab das selbe Bild, das Herr Kroker zeichnet: viele haben einen Account bei G+, nutzen ihn aber nicht aktiv. Ich bleibe also dabei: G+ ist weiter zu beobachten, aber zur Zeit als Plattform für Marketingmaßnahmen nicht relevant.

Wenden wir uns also wieder unserem Facebook-Account zu und verbringen die Nacht damit, die Details dieses technischen Wunderwerks zu verstehen. Und ein paar weitere Nächte, sie zu unseren Gunsten zu beeinflussen. Als Fingerübung dient das Thema Facebook Insights, welches uns mit Informationen über den wahren Erfolg unserer Marketingbemühungen jenseits der beeindruckenden Anzahl der Fans ernüchtern wird. Erin Ryan hat dazu auf Soshable eine exzellente Anleitung geschrieben.

Wer jetzt nur noch verreisen möchte, aber leider keinen Urlaub mehr hat – es geht auch mit Google Streetview. Gute Reise!

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Blogpost Bingo

Informationen, Inspirationen und Kuriositäten aus den relevanten Blogs über Social Media & Marketing – meine Auswahl der letzten sieben Tage:

Entwickeln Sie auch schon wieder eine neue Infografik? Machen Sie ruhig weiter, aber lesen Sie vorher diesen Artikel: J.D. Rucker beschreibt auf Soshable, was man mit Infografiken tun muß, um sie als SEO-Werkzeug für die eigenenen Zwecke einzusetzen. Außerdem gibt er einige wertvolle Tips, wie die Grafik gestaltet werden sollte. Für alle, die regelmäßig Infografiken erstellen, ein must-read!

Ein interessanten Vergleich der unterschiedlichen Like/+1/Retweet usw. Buttons hat Kai Hoppenstedt bei allfacebook veröffentlicht. Das Fazit ist allerdings ernüchternd – große Bewegungen sind hier wohl erst längerfristig zu erwarten.

Überhaupt zum Thema Vergleich der Systeme: Was passiert denn jetzt zwischen Facebook und Google+? Können wir Google+ schon abschreiben, oder sollten wir das besser nicht tun. Gute Argumente, warum wir das besser nicht tun sollten, hat Matthew Ingram bei GigaOM zusammengefaßt.

Der Hauch der Veränderung schwebt auch wieder über Facebook – man kann sich seine Newsfeeds jetzt wieder in chronologischer Reihenfolge anschauen. Details von Colleen Taylor auf GigaOM.

Bobby Johnson faßt bei GigaOM einen interessanten Essay von Maciej Ceglowski, dem Gründer von Pinboard, zusammen: The Social Graph is Neither. Wer an Gedankenspielen zwischen Technologie und wahrem Leben interessiert ist, findet hier eine faszinierende Quelle.

Und wer lieber seinem Spieltrieb freien Lauf läßt und mit den Infografiken schon fertig ist: Letzte Woche hatte ich ein paar nette Beispiele für Visitenkarten mit QR-Codes gefunden. Hier ist noch ein Werkzeug, mit dem man auch den QR-Code individuell gestalten kann: QRHacker. Viel Vergnügen dabei!

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Blogpost Bingo

Informationen, Inspirationen und Kuriositäten aus den relevanten Blogs über Social Media & Marketing – meine Auswahl der letzten sieben Tage:

Die immer wieder erfrischend kritische TAZ hat das Thema “Was Facebook über Dich weiß” aufgenommen und auch ein hübsches kleines Video daraus gemacht. Fazit: Facebook weiß eine ganze Menge, weil sie dort auch die Müllkorbinhalte archivieren und jede Information auswerten, die sie auf welchem Wege auch immer bekommen können. Durchaus ein Grund, sich über die eigene Großzügigkeit mit persönlichen Daten ein paar Gedanken zu machen, aber wir werden jetzt kaum alle aus Protest darüber Facebook verlassen. Vielmehr wird es Plattformen wie Diaspora zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen – was ich in dem TAZ-Artikel aber vermisse. Ebenso die Frage, ob die jemand die gleiche Frage mal Google gestellt hat.

Das ficht junge Arbeitnehmer nicht an – sie erwarten immer mehr Social Media am Arbeitsplatz, und auch gewisse Freiheiten, was die Nutzung mehrerer, auch eigener Devices angeht. Hohe Gehälter allein reichen nicht mehr, um im Kampf um die Talente bestehen zu können. Details der Studie von Cisco sowie eine für Manager verständliche Infografik bietet Ryan Kim bei GigaOM.

Ein paar gute Anregungen, wie man FourSquare im B2B-Umfeld nutzen kann, gibt Maria Pergolino bei Marketo. Foursquare hat mittlerweile 4 Millionen Mitglieder und wächst stark. Zeit, einmal einen genaueren Blick darauf zu werfen.

Wer demnächst neue Visitenkarten braucht und einen QR-Code integrieren möchte findet bei Chris Edwards von 708media ein paar sehr elegante Beispiele. Allerdings sollte die Seite, auf die der Code verlinkt, mobiltauglich sein. Zu diesem Thema bietet Chris einen anderen, hochinteressanten Blogpost über die Plattformfrage beim Mobile Marketing.

Für alle Mit-Mac-User hier noch ein kleiner Hinweis: nein, er ist nicht sicherer, vor allem nicht mit Snow-Leopard. Die Computerwoche rät, zu Lion zu wechseln und ein paar zusätzliche Maßnahmen gegen Viren und andere Angriffe zu unternehmen. Soll keiner sagen, er wäre nicht gewarnt gewesen.

Wie man sich dann auch noch gegen Ideeklau umd Copycats beim eigenen Blog schützt beschreibt Gabrielle Condi bei Kikolani.

Faszinierende Bilder bietet der National Geographic 2010 Photo Contest – eine erfolgreiche Woche wünsche ich.

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Neue E.ON Dialogkampagne verzichtet auf Dialog

Heute stolperte ich bei marketing-blog.biz über folgende Meldung

“Serviceplan hat für E.ON eine neue Markenkampagne entwickelt, die heute bundesweit startet und auf den Dialog mit den Kunden setzt. ….. Im Fokus aller Werbemittel steht neben der Energiewende und den damit verbundenen Herausforderungen vor allem der Dialog mit den Kunden: »Ziel der neuen Markenkampagne ist, E.ON als verantwortungsbewusstes Unternehmen im Markt zu positionieren, das sich mit kundenorientiertem Leistungs- und Lösungsdenken den energiepolitischen Herausforderungen der Zukunft stellt. Die Voraussetzung dafür ist, zentrale Fragen der Kunden zu beantworten. Das zeigt die neue Kampagne und regt damit zum offenen Dialog an«, so Christoph Kunzendorf, Geschäftsführer Serviceplan Campaign.”

Leider ist auf der von klaren Positionen und zentralen Aussagen weitestgehend freien Kampagnenseite nirgendwo ein Link zu Social Media zu finden, die sich für einen offenen Kundendialog anbieten würden. Der Link unter “Ihre Meinung ist uns wichtig” führt zu einem allgemeinen Feedbackformular ohne Dialogfunktionen. Bereits laufende Dialoge sind nicht zu finden. Offener Dialog ist nicht erkennbar.

Aber: seit einigen Tagen scheint E.ON – vorsichtig ausgedrückt – mit einer eigenen Facebookseite vertreten zu sein. Kampagne und Facebook-Präsenz haben offensichtlich nichts miteinander zu tun, aber für den neutralen Beobachter steigt stündlich die Vorfreude auf das, was da noch geschehen könnte.

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Blogpost Bingo

Informationen, Inspirationen und Kuriositäten aus den relevanten Blogs über Social Media & Marketing – meine Auswahl der letzten sieben Tage:

Zum nicht mehr nur norddeutschen Lieblingsthema Verbot von Facebook-Like-Buttons und Fanpages gibt es eine interessante Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages. Fazit: “…Es kann daher keine abschließende Empfehlung hinsichtlich einer Entfernung der durch das ULD als datenschutzrechtlich unzulässig bewerteten Angebote gegeben werden….”.  Irgendwie bleibt also erstmal alles, wie es ist, und wir warten auf die ersten Gerichtsurteile. Das Dokument als PDF steht auf der Webseite des Abgeordeneten Sebastian Blumenthal.

Nicht wirklich überraschende Erkenntnisse, aber dafür eine nette Grafik bietet Marketo zum Thema Social Media und B2B. LinkedIn ist die Plattform der Wahl, und bei Blogs ist relevanter Inhalt extrem wichtig. Tatsächlich nicht bahnbrechend, aber nützlich. In Deutschland sollte man XING wohl noch hinzunehmen. Die lohnende Grafik für überzeugende Präsentationen – nach Bedarf  für unterschiedliche Argumente interpretierbar - steht hier.

Ähnlich überraschend ist die Neuigkeit, dass Freude an der Arbeit und Produktivität auf unerklärliche Art miteinander zusammenhängen. Neu ist allerdings die Erkenntnis, daß Social Media dies positiv unterstützt. Das Glück der Freunde in Social Media Netzwerken färbt ab, und dies macht die Infografik wiederum interessant.

Aktuelle Fakten zum Thema Social Media & Marketing haben BuddyMedia/Booze&Company veröffentlicht: “Campaigns to Capabilities” beschreibt den Status Quo der Integration von Social Media in Unternehmen. Befragt wurden etwa 100 Unternehmen. Wer wissen will, wohin das alles noch führen soll, der findet bei McKinsey den Beweis, daß Unternehmen, die das Web 2.0 intern & extern aktiv nutzen, nachweisbar mehr Umsatz und Gewinn machen: “Web 2.0 finds its payday“.

Wie interagieren Kunden mit Marken via E-Mail und Social Media? Ein sehr gute Infografik von eCircle hat die Morgenwelt veröffentlicht. Sie enthält endlich auch Aussagen über die Unterschiede zwischen europäischen Ländern.

Facebook Sicherheitseinstellungen bleiben ein heißes Thema. Von GigaOm kommt eine sehr gute Beschreibung der aktuellsten Änderungen und eine hervorragende Grafik, die man sich ausdrucken und neben den Arbeitsplatz hängen sollte.

Für alle Freunde des iPhone 4S und Siri: ein paar technische Tips, wie Twitter und Facebook mit Siri bedient werden können. Habe ich selbst noch nicht gestestet, dieser Link also ohne Garantie.

Und aktuell noch ein paar Halloween-Filmtips: Ken Levine hat seine Leser nach deren “scariest movies” gefragt und einige gute Antworten bekommen. Mein persönlicher Favorit ist immer noch SHINING. Happy Halloween!

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Xing mit dem Rest der Social Media-Welt verbinden

Ich tauche gerade wieder auf aus dem dunklen Reich der Social Media Multiplatform-Connectivity-Hölle. Ich habe versucht, meine Tweets in Xing zu veröffentlichen, so wie ich es in LinkedIn und in Facebook problemlos kann. Vor zwei Jahren gab es dazu bereits eine Anwendung namens Xwitter, mit der man über den Hashtag #xng Tweets in den Xing-Statusmeldungen anzeigen lassen konnte. Diese existiert nicht mehr, bei den Xing Labs ist nicht mehr die Rede davon, und sie ist einem Profil zwar noch bei den Anwendungen gelistet, funktioniert aber offensichtlich nicht mehr.

Einen Ersatz oder eine andere Lösung habe ich nicht gefunden. Das unbefriedigende Ergebnis: Statusmeldungen im Xing können einfach via Twitter veröffentlicht werden, umgekehrt ist keine Integration vorhanden. Für mich ein klarer Nachteil von Xing und ein weiterer Anlaß zu fragen, wie lange Xing überhaupt noch relevant sein wird.

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Social Design in der Markenführung

Die meisten Firmen sind immer noch unsicher, wie sie Social Media wirklich nutzen können. Grund ist die historisch tradierte Kommunikationsstrategie der Unternehmen. Diese heißt: Senden einer Botschaft, und Beibehaltung der Kontrolle über die Botschaft und auch den Kommunikationskanal. Auf diese Strategie hin ist die Marke optimiert.

In Social Media wird neben der Sende- auch eine Empfangsleistung erwartet, und die Kontrolle existiert in in dieser Form nicht. Das Unternehmen ist überfordert, und oft entwickelt es ein überzogenes Risikobewußtsein, das die eigentliche Nutzendiskussion überlagert. Anderseits können Social Media auch nicht mehr ignoriert werden.

Es sind derzeit viele Kampagnen zu sehen, die mit den “neuen Medien” experimentieren. Einige wurden speziell für Social Media geschaffen, andere wiederum in existierende Kampagnen integriert. Alle diese Experimente eint, daß sie gerade noch mit der tradierten Kommunikationsstrategie zu vereinbaren sind. Ziel ist immer das Senden einer definierten Markenbotschaft. Die wenigsten Firmen nutzen Social Media, wie es von den Benutzern erwartet wird: für einen offenen Dialog mit Kunden.

Finden echte Dialoge statt, so wurden sie den Unternehmen meist aufgezwungen. Sie sind tendenziell kritisch bis destruktiv, selten wirklich konstruktiv. Fast immer reagiert das Unternehmen defensiv, was weitere Kritik nach sich zieht. Der klassische, in der tradierten Markenkommunikation vorher definierte Reflex funktioniert nicht. Die Marke ist auf einen offenen Dialog nicht vorbereitet. Sie muß daher erweitert werden.

Die Aufgabe für die Markenkommunikation ist, eine strategische Grundlage für die Unternehmenskommunikation in Social Media zu schaffen:

  • Markenversprechen
    Die Werte, die die Marke reflektiert, müssen um die Elemente eines offenen, dialogorientiertes Marketing angereichert werden. Ziel ist, der Marke eine Persönlichkeit zu geben.
  • Markenrelevanz
    Zusätzlichen Attribute, die diese Werte verkörpern, verstärken die Relevanz der Marke. Dies sind z.B. Argumente und klare Positionen zu kritischen Fragen, um in einer Diskussion bestehen zu können.
  • Markenerlebnis
    Die Entscheidung, wo und wie die Marke ihre Persönlichkeit präsentiert, ist ebenso wichtig wie die Definition der Persönlichkeit selbst.
  • Internes Marketing
    Jeder in Social Media aktive Mitarbeiter spielt eine aktive Rolle dabei, die Marke zu unterstützen – oder ihr zu schaden. Er bzw. sie muss dies verstehen, die Persönlichkeit der Marke kennenlernen, und sie durch eigenes Agieren unterstützen.

Die auf dem jeweiligen Markenkern basierenden Richtlinien für die Markenführung beschreiben diese vier Bereiche. Sie definieren z.B. die Tonality, den Inhalt der Botschaften, die Präsenz im Markt etc. Für eine markenkonforme Dialogführung in Social Media müssen sie um ein Social Design erweitert werden.

Das vor wenigen Tagen von Facebook veröffentliche Social Design beschreibt das Markenerlebnis in den Social Media als Teil des Markenkerns:

„Social Design defines how we understand ourselves and each other and can be broken down into three core elements: Identity, Conversation and Community.

  • Community refers to the people we know and trust and who help us make decisions.
  • Conversation refers to the various interactions we have with our communities.
  • Identity refers to our own sense of self and how we are seen by our communities.”
    Source (text & image): Facebook
    https://developers.facebook.com/socialdesign/

Die Elemente eines markenspezifischen Social Designs lassen sich direkt aus denen des Facebook Social Design ableiten:

  1. Identity – Kontextrelevant sein
    Die neue Markenpersönlichkeit ersetzt das Branding und das Markenerlebnis. Erfolgsfaktor in Social Media ist ausschließlich die Relevanz der Botschaft für den Follower. Je interessanter die Markenpersönlichkeit, desto spannender und relevanter der Dialog.
    Ein offener Dialog beeinhaltet immer auch die Einsicht, daß bestimmte Merkmale einer Brand veränderlich sein können. Hier sind klare Grenzen zu ziehen, um den Markenkern zu erhalten.
  2. Conversation – Gespräche bilden, Feedback und Sharing einfordern
    Ein wesentlicher Faktor in der Diskussionsvorbereitung ist Information. Das Thema Listening und die Analyse der in Social Media bereits laufenden Diskussionen und Themen hat eine wesentliche Bedeutung bei der Festlegung der eigenen Themenbereiche. Dies nicht nur, um schwierige Bereiche zu meiden, um eine klare Positionierung der Marke zu schaffen und mit möglichen Argumenten zu untermauern. Es dient vor Allem dazu, einen positiven kommunikativen Einstieg in den Dialog zu ermöglichen, mit Themen, die relevant sind und deswegen geeignet, Gespräche zu bilden.
  3. Community – Sozialen Kontext bieten, transparent sein
    In einem anderen Beitrag haben wir vorgeschlagen, die Zahl derjenigen Mitarbeiter, die auf Social Media für das Unternehmen aktiv sind, zu begrenzen und speziell zu schulen.
    Es ist unabdingbar, hier alle für den Kunden relevanten und interessanten Bereiche mit einzubeziehen. Ebenso wie Geschäftspartner und ggf. Zulieferer. Ein wesentlicher Teil des strategischen Wandels ist, daß die Präsenz in Social Media nicht nur die Aufgabe von Marketing ist. Kundenrelevanz entsteht in allen Bereichen des Unternehmens, und das Unternehmen kann auf unterschiedliche Art und Weise davon profitieren.

Der Schritt zur Partizipation in Social Media ist strategisch, und betrifft das gesamte Unternehmen. Er ist nicht selbstlos, sondern dient den langfristigen Unternehmenszielen. Eine strategische Zielsetzung mit klaren, messbaren Indikatoren ist die planerische Grundlage für den Erfolg.

Fazit: Die Marke definiert Art, Umfang, Wesen und Grenzen des Markenerlebnisses in Social Media. Sie braucht ein Social Design, die ihr eine Persönlichkeit gibt, damit sie als selbstbewußter Communityteilnehmer agieren kann. Auf diese Weise ist  wieder Kontrolle möglich, und Risiken werden minimiert. Nicht zuletzt wird die Marke relevanter für Kunden, und als Persönlichkeit in der Community akzeptiert.

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Should companies ban Facebook from the workplace?

Obviously, social media can be a distraction factor. When your employees update Facebook every ten minutes or send private tweets during their working hours, this is unproductive, to say the least. It compares to reading the paper or surfing the internet, the main disctractions of a few years ago. But that is exactly why you probably won’t require additional regulation in your company. Private activities such as making personal phone calls are already covered by most companies’ rules. Employees are expected to restrict these activities to breaks, and not exercise them in their working hours.

Wouldn’t it be easier to just block access to Facebook?

Social media fulfill an actual communication need – and are becoming a part of daily life. College students about to enter the workplace even expect their future employer to utilize social media. Even for your current employees, restricting access to social media sites might easily cut them off from vital job resources. Also, the number of sites ist huge, and still growing – where do you start? Social media are also easily accessible via smartphone and other portable devices. I suggest confiscating your employees’ mobile phones when they enter the company’s premises. Good luck.

Control is an illusion: With flex time, work-life integration, and global virtual teams, there is no way a company or manager can really control his or her employees anyway. And it has been that way ever since the first worker was able to lock himself into the bathroom with a newspaper. Finally, it’s a matter of trust. If you don’t trust employees to spend their time meaningfully – to best accomplish their job -, you have a problem anyway. The kind of people and dedication your company needs to succeed will not be attracted by distrust and micromanagement, to say the least.

Give guidelines instead. Be specific.

Teach your teams about what is allowed during their work time – and what is not. You will be surprised: they will expect and welcome guidelines concerning the use of social media. Create rules both for using social media privately (but being identified with your company) and on company behalf. State whether you encourage this, or just tolerate it. In addition to giving generic guidelines, define company specific rules. And make it easier for your employees to define their identity wisely. Social media opens up a wealth of choices, and one of them is the identity: Who am I on Facebook, Twitter? Will I speak only for myself? Will I be identifiable with my company, or even choose to speak on the company’s behalf? Will my account “be” the company’s official twittter channel? Offer guidance on which type of identities you prefer, and what you expect of them.

Define who should carry your brand.

Harnessing your employees’ use of social media for the sake of your company is an excellent idea. But encouraging everyone to tweet, post, and comment may not be. Social media redefine your corporate communication strategy, which needs to be planned and guided. You may not be able to control what happens to your brand outside your company‘s jurisdiction. However, you can and should control which brand messages go out. So far, you have entrusted brand messaging to marketing and few dedicated company spokespersons – and only to them. You should stick to this strategy. You just need to increase the number of spokespersons.

Expand your reach – carefully.

Define which employees to encourage using social media on company behalf. These may be technical experts you hope to blog about your products, or marketing managers you wish to set up brand channels. They must be knowledgeable, and readily available for quick responses. Teach them about your company brand messaging, and provice clear guidelines about your expectations. Professional consulting might be needed to integrate their social media efforts into their daily work. After all, the social media are there to simplify communication, not to create more work. You also need to define control mechanisms, and deliver sets of tools for specific workplaces. Marketing should lead these efforts. And yes, your company’s executives must be part of the team. Your staff needs (executive) examples to follow. Over time you can streamline education, and tie in more and more company “ambassadors”. All other employees should be told that they are welcome to establish a personal presence in social media – and talk positively about their employer.

This way, restricting the use of social media makes sense. Blocking access to Facebook does not.

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Social Media Q&A

Im Rahmen einer Masterthesis wurde ich zum Thema Social Media in Verbindung mit Kundenevents befragt. Die Fragen haben ein paar sehr wichtige Punkte angerissen, deswegen meine Antworten hier:

Inwiefern sehen Sie die Notwendigkeit in der heutigen Zeit ein Unternehmen oder Produkt auf einer Social Media Plattform zu integrieren?

Die Zahl derjenigen, die Social Media nutzen, ist extrem hoch. Kunden fordern Informationen, und sie bekommen sie, auch ohne mein Zutun als Firma. Deswegen ist es notwendig, zu wissen, was gesprochen wird, und an der Diskussion auch teilzuhaben

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Facebook And The Identity Problem

If you work in a larger organization in Germany, you know you need to be on Facebook. Not just on XING, the German business network you once joined and never revisited. Facebook is where business is going. Your company has a Facebook fanpage, places ads, recruits students, gauges sentiment, mines for leads, and does who knows what else there. And now your VP talks about how he connects via  Facebook. Yes, Facebook has become a respectable platform for business, and for business people. High time to be there. You don’t want to be the last one in.

So business people are now rushing to be on Facebook. Joining the already many different types of facebook users: 12-year-olds exchanging video clips,  homemakers discussing Church meetings, and retirees connecting with their offspring in Australia. Compared to the business man, however, all personally motivated users appear a homogenous mass.

Let’s compare Mr. Individual to Mr. Business:

Facebook name Philip T. Greatest

(real name only known to friends)

Dr Jürgen Krämer, GlobalComp Leader Territory Southw

(still trying to fit his titles in)

Number of contacts 367 – everyone he knows from university, his hometown, and various employers 15 – all but one are his immediate management colleagues
Profile Picture hand, foot, or comic character (changed according to mood) his press photo (company logo added for variation)
Language immigrant German, as fashionable among the well-educated no need to invent! recycles existing marketing messaging
Personal Information every last item he has ever had an opinion on “male”, plus company e-mail-adress
Most recent post weird reference to obscure object left in taxi by a friend after last night’s party “Visit our Business Partner Annual Kickoff!”
Issues after recent photo tagging excesses, has repeatedly been aked to change his privacy settings Still hesitating about accepting friendship requests from subordinates and family

The gap between Mr. Individual and Mr. Business is enormous (even if I have exaggerated a bit). But the real difference lies in the approach to the Facebook identity. The main question for personally-motivated individuals on Facebook is this: How much of my personality do I need to HIDE to appear RESPECTABLE? Whereas the business-motivated individual on Facebook asks: How much of my of my personality do I need to SHOW to appear AUTHENTIC?

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